In Schweden hat fast jedes Fest sein eigenes Essen – von der Semla am Fettisdagen bis zum Julbord an Heiligabend. Hier siehst du, was wann auf den Tisch kommt, mit den passenden Rezepten.
6. Januar
Die Weihnachtszeit klingt aus – Reste vom Julbord und die letzten Pepparkakor werden gegessen.
Faschingsdienstag (Feb/März)
Der wichtigste Tag für die Semla – Schweden essen an diesem Tag rund sechs Millionen Stück.
25. März
Aus „Vårfrudagen“ (Mariä Verkündigung) wurde im Volksmund „Våffeldagen“ – ein Tag für Waffeln mit Sahne und Marmelade. Passend dazu: süße Pfannkuchen.
März/April
Påskbord mit Hering, Lachs, Janssons frestelse und Eiern – ein kleines Julbord im Frühling.
30. April
Frühlingsfeuer und Chöre – danach etwas Warmes wie Erbsensuppe oder eine Wurst aus dem Ofen.
Freitag zwischen 19.–25. Juni
Das Sommerfest schlechthin: eingelegter Hering, Frühkartoffeln mit Dill, Lachs und als Abschluss Erdbeeren oder Kuchen.
3. Donnerstag im August
Start der Saison für fermentierten Hering, traditionell im Tunnbröd mit Kartoffeln und Zwiebeln.
August
Krebse mit Dill, Papierhüte und Trinklieder – dazu Västerbottenpaj und Knäckebrot.
4. Oktober
Seit 1999 der offizielle Tag der Zimtschnecke – Bäckereien im ganzen Land backen Rekordmengen.
7. November
Der Tag des klebrigen Schokoladenkuchens – am besten mit Schlagsahne.
10. November
Vor allem in Skåne: Gans und Svartsoppa – danach Spettekaka oder Äppelkaka.
6. November
Man isst Gustav-Adolf-Bakelser mit dem Königsprofil aus Schokolade – eine Fika-Tradition aus Göteborg.
13. Dezember
Lichterprozession am Morgen – mit Safranschnecken (Lussekatter), Pepparkakor und Glögg.
24. Dezember
Das Julbord: Julschinken, Köttbullar, Prinskorv, Janssons frestelse, Hering, Lutfisk – und Milchreis als Dessert.